Risiken und Nebenwirkungen

Sitze gerade an der Predigt für nächsten Sonntag, Thema: „Risiken und Nebenwirkungen der Nachfolge“. Zu folgendem Text:

Unterwegs sagte jemand zu Jesus: »Ich bin bereit, dir zu folgen, ganz gleich, wohin du gehst! Jesus antwortete ihm: »Die Füchse haben ihren Bau und die Vögel ihr Nest; aber der Menschensohn hat keinen Platz, wo er sich hinlegen und ausruhen kann.« Zu einem anderen sagte Jesus: »Komm, folge mir!« Er aber antwortete: »Herr, erlaube mir, dass ich erst noch hingehe und meinen Vater begrabe.« Jesus sagte zu ihm: »Überlass es den Toten, ihre Toten zu begraben! Du aber geh hin und verkünde, dass Gott jetzt seine Herrschaft aufrichten will!« Ein anderer sagte: »Herr, ich will ja gerne mit dir gehen, aber lass mich erst noch von meiner Familie Abschied nehmen!«Jesus sagte zu ihm: »Wer seine Hand an den Pflug legt und zurückschaut, den kann Gott nicht gebrauchen, wenn er jetzt seine Herrschaft aufrichten will.«

Lukas 9, 57-62 (Gute Nachricht)
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Lebenszeichen so zwischendurch

So, ich sitze im neuen Büro am neuen Schreibtisch mit einem neuen Rechner (habe mir einen iMac gegönnt und bin jetzt komplett „verapplet“ – kein einziger Windows-Rechner mehr…). Es sind noch einige Boxen auszupacken, um das Büro einzurichten, und ich mache mich sogleich an die Arbeit. Aber nur, um zu zeigen, dass dieses Blog nicht eingeschlafen ist, so viel:

Meine Familie ist gut in Norden angekommen; das Haus eingerichtet, die meisten Formalien erledigt. Seit 19.12. sind wir ganz offiziell „Norder“ (NICHT Nordener!). Die Gemeinde hat uns sehr liebevoll begrüßt, viele haben mitgeholfen, das Haus fertig zu machen und am letzten So. war Neujahrsgottesdienst – mit anschließendem Grünkohlessen. Zünftig friesisch halt. Ich bin gespannt auf das Gemeindeleben hier, auch auf das Zusammensein mit anderen Gemeinden – hier in Norden ist eine stattliche Anzahl von evangelischen Kirchen und Freikirchen vertreten. (O-Ton eines Kommetars aus einem Gespräch: „Das Exotischste, was es hier an Gemeinden gibt, ist die katholische Kirche …“). Und ich bin gespannt auf die Begegnung mit den Menschen hier. Der Lebensrhytmus ist schon mal spürbar langsamer als im Rhein-Main-Gebiet; die Leute sind grundsätzlich entspannter.

Also: in Gottes Namen, auf ein Neues! Frohes neues Jahr allerseits!

 


Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk …

der erste offizielle Trailer von „Der Hobbit“. Zwölf Monate abwärts zählen …


Hütet euch vor der dunklen Seite der Macht …

;-)


kleines Lebenszeichen: Müde und erkältet

Tjaja, die „Der-Winter-kommt-bald“-Erkältung hat sich eingestellt – bei meiner ganzen Familie. Habe letzte Woche die erste Fuhre Umzugsgüter nach Norddeutschland gebracht – am kommenden Sonntag ist die offizielle Verabschiedung in der Gemeinde hier und in 19 Tagen steht der große Umzug ins eigene Heim an. So allmählich wird das Haus leerer und die Anzahl der Kisten mehr. Verbunden mit der Erkältung ist eine bleierne Müdigkeit; aber mit Halstabletten und Kaffee geht’s.

Das ist eines der wenigen Jahre im Dienstleben eines Pastors, in dem ich über Weihnachten keine Dienste haben werde. Das will genossen werden – sich auch einfach mal auf die Seite des Zuhörenden zu setzen. Am 01.01. dann erster Dienst-Tag in Norden. Ich freue mich echt auf die paar freien Tage; Haus einrichten (ohne Hektik) und bewohnbar machen, Möbel aufbauen, Kisten auspacken, dazwischen Tee trinken und mal raus an die See fahren, um sich den Kopf freipusten zu lassen.

Bin mal gespannt, was mich auf der neuen Stelle erwartet. Ich habe mir für die Zeit jedenfalls fest vorgenommen, das Blog wieder in Gang zu bringen – ist irgendwie zufriedenstellender als Posten bei „Gesichtsbuch“. Themen gibt’s genug.

 

 


Kurzes Update – Wichtiges und nicht so wichtiges

Scipio hat aufgehört zu bloggen – hoffentlich nur vorläufig. Ich fand seinen Blog sehr gut und habe mir mal auch hie und da erlaubt, was für diesen hier zu klauen. Das führt mich so ein bisschen zur Frage, wie es hier weitergeht.

Ich würde schon gerne weiterbloggen, es spuken und kreisen auch immer wieder Themen in meinem Kopf herum, die eines Postings würdig wären, aber im Augenblick fehlt einfach die Zeit (Action in der Gemeinde und Umzugsvorbereitungen, Renovierung und Einrichtung des eigenen (!) Hauses). Ich bin auch auf Facebook vertreten (ich weiß, ich weiß, die Datensicherheit … ), weil ich da wieder Kontakt zu den Leuten aus der Bundeswehrzeit und der Zeit auf dem Missionsschiff „Doulos“ bekam. Das (FB) würde ich gerne in Zukunft reduzieren (nicht, dass ich da jemals viel gemacht hätte), und mich wieder diesem Blog zuwenden. Aber es kann sein, dass die Posting-Frequenz erst einmal noch ein paar Wochen so niedrig bleibt.

Deshalb gebe ich an der Stelle einfach mal so weiter, welche Bücher ich im Augenblick gerade lese:

„Das katholische Abenteuer“ von Matthias Matussek

„Der feine Unterschied“ von Philipp Lahm

„Gemeinsames Leben“ von Dietrich Bonhoeffer

„Calvin und Hobbes“ – der beste Comic überhaupt. Sehr aktuell, vor allem für Väter von kleinen Kindern …

„Der kleine Hobbit“ – zum xten Mal, dieses Mal mit meiner ältesten Tochter

„Unter Linken – von einem, der aus Versehen konservativ wurde“ von Jan Fleischhauer (sehr zu empfehlen – sehr witzig geschrieben!)

Gibt es sonst noch gute Bücher, die Ihr empfehlen könntet? (Das ist auch ein Projekt in Zukunft: Weniger Glotze – mehr lesen!).


Los Wochos noch mal

Eine der inspirierendsten Kindersendungen meiner Kindheit – wir haben die komplette DVD-Box angeschafft, auch meine Kinder haben die Filme mittlerweile gesehen:

(leider kein Intro, nur die Titelmusik. Aber die allein hat schon genug Wiedererkennungswert).

Auch Ratz und Rübe gehörten mit zum Programm:

und zum Schluss der Klassiker schlechthin – vor meiner Kinderzeit, während meiner Kinderzeit und heute noch:


R.I.P. Steve Jobs

 

 

blind

blind

Danke für die wohl besten und bei weitem coolsten Computer der Welt!


Gastbeitrag zu „Los Wochos“

Johannes aus der katholischen „Blogozese“ hat die Aktion „Los Wochos“ ausgerufen und unter das Motto: „Musik und Themen aus Kindertagen, als die Guten noch richtig gut und die Bösen nicht ganz so böse waren“ gestellt. Welche Fernsehsendungen habe ich als Kind geschaut, die zu dem Motto passen würden? Als erstes fällt mir da ein richtiger Klassiker ein:

(den kurzen Vorspann und die nicht ganz so tolle Qualität einfach ignorieren). Tom und Jerry, das wurde einige Zeit lang nur nach dem „heute-journal“ gezeigt, weil man davon ausging, dass es für Kinder zu gewalttätig sei. Ich glaube, das hat sich mittlerweile relativiert …

Eine andere Serie, die ich sehr gerne gesehen habe und die neben dem Unterhaltungswert auch noch bildend war:

Auch wenn ich bei der Frage nach der Entstehung der Welt vielleicht einiges anders sehe; das war eine Serie, die Kinder auf geniale Weise ans Thema „Geschichte“ herangeführt hat.

Und: Nein, ich bin kein Udo-Jürgens-Fan.

 


Kaffee – eine Frage …

Ich plane, mir demnächst eine neue Kaffeemaschine anzuschaffen. Der Kaffeekonsum insgesamt wird vermutlich sinken, da am neuen Wohnort ja tendenziell eher Tee getrunken wird. Die Kaffeemaschine ist dann eher was für „besondere Anlässe“.

Jetzt ist die Frage, die ich hin- und herwälze, folgende: Kaffee-Vollautomat (da steht die Jura Z9 in engerer Auswahl) oder Siebträgermaschine (da habe ich eine günstige in Aussicht, die sehr gut getestet wurde). Kann mir da mal jemand einen Tipp geben?

Und wenn Ihr von den besagten Geräten eines habt, dann welches? Und wie seid Ihr zufrieden?

Für die Siebträgermaschine spricht, dass man, was den Geschmack anbelangt, mehr Variationsmöglichkeiten hat. Und die Crema soll angeblich besser sein. Dazu ist sie wesentlich leichter sauber zu halten.

Für den Vollautomaten spricht – klar – die Bequemlichkeit und das Faktum, dass er im Fall einer Kaffeetafel mehr Cappuchini in kürzerer Zeit hinkriegt.

Hmmm …

Würde mich über eine Antwort freuen!


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