Habe gestern die Absage einer Veranstaltung aus einer Gemeinde erhalten, die in einem von Schweinegrippe betroffenen Gebiet liegt. Und muss mir gestehen: Ich habe mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht, wie ich hier verfahren würde, was Treffen und Veranstaltungen der Gemeinde anbelangen würde. Vor allem das Abendmahl birgt im Falle eines Falles (wenn auch geringe) Ansteckungsgefahr.
Meine katholischen Geschwister sind da einen Schritt weiter, wie scipio bemerkt:
Da gibt es ein kleines Gerät zum Spenden der Hostie, mittels dessen Berührung zwischen Geber und Empfänger vermieden wird. Und niemand außer mir selbst muss das Brot mit den Fingern anfassen. Ebenso der „Rapid-Fill“ (Schnellbefüllungs)-einzelkelch-Behälter.
Gut, wir in der Gemeinde verwenden auch Einzelkelche. Und ich muss gestehen, dass ich mich nur sehr schwer an die Dinger gewöhnen kann (hatte Jesus nicht gesagt, wir sollen alle aus dem einen Kelch trinken?). Irgendwie sieht das immer so aus, als würde die Gemeinde sich kollektiv einen Kurzen genehmigen. Naja.
Was ist sonst zu beachten? Vielleicht sollte man sich mit Händeschütteln zurückhalten, nichts sagen, was zu viele Zischlaute enthält (Gefahr der Tröpfcheninfektion) und die Stühle im Gottesdienst etwas weiter auseinander stellen?
Mir scheint dieses ganze Schweinegrippe-Getue etwas hysterisch zu sein. Vielleicht bin ich da zu uninformiert und zu unbedarft, aber könnte es nicht auch sein, dass das Ganze etwas aufgeblasen wird, um einigen Pharmafirmen Aufträge zu bescheren? Die verdienen nämlich ganz gut an der Sache.
Einstweilen feiern wir hier weiter Gottesdienst und harren der Dinge, die da kommen werden…
Verfasst von curioustraveller
„Du kannst das Leben nicht verlängern noch verbreitern, nur vertiefen.“ Gorch Fock
Verfasst von curioustraveller
Wir haben vor zwei Wochen einen Kaminofen geliefert bekommen, den wir im Spätsommer bestellt hatten. Da das Haus, in dem wir jetzt wohnen, in den 60er Jahren erbaut wurde, ist der Hauskamin mit 3 Zügen nicht innen mit Schamottstein verkleidet. Das bedeutete, dass ich den Ofen selbst installieren konnte und dafür keinen teuren Ofensetzer anmarschieren lassen musste – und dass wir keinen Edelstahlkamin anbringen mussten. Das hätte uns zum einen vermutlich der Vermieter nicht gestattet, zum anderen sind die Dinger i.d.R. teurer als die Öfen selbst.
Verfasst von curioustraveller 
Zur Zeit der ersten Christen hatte das harte Folgen: Wen auch immer das traf, der stand „draußen“. In geistlicher Dunkelheit. Der nahm nicht mehr an den Zusammenkünften der Gemeinde teil, war vom Abendmahl und überhaupt von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Das war hart, gerade nachdem man Jesus im Rahmen der Gemeinde erlebt hatte. Der Ausschluss aus der Gemeinde wurde quasi als letztes Mittel der Seelsorge verstanden, um durch den Entzug der Gemeinschaft deutlich zu machen, was der Betreffende im Begriff war, aufs Spiel zu setzen.
Am letzten Sonntag 3:0 gegen Mönchengladbach. Hatte schon befürchtet, dass die Freiburger zuhause gar nicht mehr gewinnen können. Die 3 Punkte sind hochwillkommen und haben dem SC Freiburg einen kleinen Abstand zum Tabellenende verschafft.