Monatsarchiv: Januar 2012

Risiken und Nebenwirkungen

Sitze gerade an der Predigt für nächsten Sonntag, Thema: “Risiken und Nebenwirkungen der Nachfolge”. Zu folgendem Text:

Unterwegs sagte jemand zu Jesus: »Ich bin bereit, dir zu folgen, ganz gleich, wohin du gehst! Jesus antwortete ihm: »Die Füchse haben ihren Bau und die Vögel ihr Nest; aber der Menschensohn hat keinen Platz, wo er sich hinlegen und ausruhen kann.« Zu einem anderen sagte Jesus: »Komm, folge mir!« Er aber antwortete: »Herr, erlaube mir, dass ich erst noch hingehe und meinen Vater begrabe.« Jesus sagte zu ihm: »Überlass es den Toten, ihre Toten zu begraben! Du aber geh hin und verkünde, dass Gott jetzt seine Herrschaft aufrichten will!« Ein anderer sagte: »Herr, ich will ja gerne mit dir gehen, aber lass mich erst noch von meiner Familie Abschied nehmen!«Jesus sagte zu ihm: »Wer seine Hand an den Pflug legt und zurückschaut, den kann Gott nicht gebrauchen, wenn er jetzt seine Herrschaft aufrichten will.«

Lukas 9, 57-62 (Gute Nachricht)
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Lebenszeichen so zwischendurch

So, ich sitze im neuen Büro am neuen Schreibtisch mit einem neuen Rechner (habe mir einen iMac gegönnt und bin jetzt komplett “verapplet” – kein einziger Windows-Rechner mehr…). Es sind noch einige Boxen auszupacken, um das Büro einzurichten, und ich mache mich sogleich an die Arbeit. Aber nur, um zu zeigen, dass dieses Blog nicht eingeschlafen ist, so viel:

Meine Familie ist gut in Norden angekommen; das Haus eingerichtet, die meisten Formalien erledigt. Seit 19.12. sind wir ganz offiziell “Norder” (NICHT Nordener!). Die Gemeinde hat uns sehr liebevoll begrüßt, viele haben mitgeholfen, das Haus fertig zu machen und am letzten So. war Neujahrsgottesdienst – mit anschließendem Grünkohlessen. Zünftig friesisch halt. Ich bin gespannt auf das Gemeindeleben hier, auch auf das Zusammensein mit anderen Gemeinden – hier in Norden ist eine stattliche Anzahl von evangelischen Kirchen und Freikirchen vertreten. (O-Ton eines Kommetars aus einem Gespräch: “Das Exotischste, was es hier an Gemeinden gibt, ist die katholische Kirche …”). Und ich bin gespannt auf die Begegnung mit den Menschen hier. Der Lebensrhytmus ist schon mal spürbar langsamer als im Rhein-Main-Gebiet; die Leute sind grundsätzlich entspannter.

Also: in Gottes Namen, auf ein Neues! Frohes neues Jahr allerseits!

 


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