Gestern hat sich meine Langzeit-Abspeck-Kur-Gruppe (die wundervolle ADP 73-Gruppe) zum “Halbjahrestreffen” in der Eleonoren-Klinik in Lindenfels-Winterkasten getroffen. Rein vom Inhalt des organisierten Gruppengesprächs hätten wir’s uns auch schenken können, aber allein, sich gegenseitig mal wieder zu sehen und miteinander zu reden, nach dem Befinden zu erkundigen, einander zu motivieren, war echt gut.
Bei der Gelegenheit hatte eine junge Frau aus der Gruppe für jeden eine CD mit den Bildern von der Kur im letzten November sowie einem Lied von den Prinzen und Annett Louisan, das unser persönliches mobiles Haustier besingt. Fand den Text klasse:
Er hat ein Halsband aus Schokolade, aber keine Leine
er hat ein ziemlich dickes Fell und kurze Beine
er geht niemals Gassi, er schläft wo er frisst, dort scheißt er auf alles, was anstrengend ist,
die Sonne lacht ihm aus dem Schlund, er wuchert mit jedem Pfund
mein innerer Schweinehund
Er schiebt vor jeden guten Vorsatz all sein Wachen,
er wedelt mit dem Schwanz nur für Willensschwache,
er knurrt, bellt und beißt, beschützt sein Revier
nimmt Platz auf dem Sofa, für Chips und das Bier,
er fiel auch nicht auf dem Mund,
er ist jeden Fall kerngesund
mein innerer Schweinehund
Er geht niemals Gassi, er schläft wo er frisst, dort scheißt er auf alles, was anstrengend ist,
die Sonne lacht ihm aus dem Schlund, er wuchert mit jedem Pfund
mein innerer Schweinehund
Tja, mit dem Vieh habe ich schon mehr als einmal Bekanntschaft gemacht, besonders in der Zeit, in der ich meine Ernährung umgestellt und den Sport intensivert habe. Gestern habe ich zumindest von der Leiterin des Programms gehört, dass ich ja “gut dabei” wäre. Immerhin eine Motivation, weiterzumachen. Als offizielles Ziel wird (von meiner Seite aus) für November 2008 das Gewicht von 88 kg angegeben – dann wäre ich nach den Maßstäben des BMI (Body-Mass-Index) nicht mehr “fettleibig” sondern “übergewichtig”. Das wären von jetzt an noch 7 kg, ein nettes Pensum für ein halbes Jahr, wenn man dabei nicht hungern will.
Es gibt viel zu tun – Packen wir’s (oder besser ich’s) an.

