Ohne Liebe

August 12, 2009

Mal wieder geklaut, aber trotzdem gut:

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll.
Klugheit ohne Liebe macht gerissen.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht gewalttätig.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

Ein Leben ohne Liebe macht krank!

„Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.“ – 1. Korinther 13,13


Gott ist da!

August 12, 2009

Wenn alle besonderen Erlebnisse

so weit weg sind,

dass ich mich frage:

„Habe ich sie überhaupt erlebt?“

dann blicke ich mich um

und sehe Dich, Jesus

und sonst nichts.


Wenn alle großen Veranstaltungen

längst zu Ende sind,

dass ich mich frage:

„haben sie überhaupt stattgefunden?“

dann blicke ich mich um

und sehe Dich, Jesus,

und sonst nichts.


Wenn alle christlichen Freunde

längst abgereist sind,

dass ich mich frage:

„Waren sie jemals bei mir?“

dann blicke ich mich um

und sehe Dich, Jesus,

und sonst nichts.


Wenn alle bewegenden Eindrücke

längst vorüber sind,

dass ich mich frage:

„Hat mich das alles je berührt?“

dann blicke ich mich um

und sehe Dich, Jesus,

und sonst nichts.

.

Eine Meditation zu Markus 9,8 von Hermann Traub


Im Bücherregal aufgegabelt…

November 7, 2008

Es lohnt sich immer mal wieder, sein Bücherregal durchzuforsten. Vor kurzem fiel mir dabei das Buch „Ansichten aus Wolkenkuckucksheim“ (engl. Originaltitel: „View from a bouncy castle“) von Adrian Plass in die Hände, einem von mir sehr geschätzten Autor. In dem Buch gibt es ein Kaptiel über das Thema „Kritik“, in dem sich wiederum ein schönes Gedicht von George Target befindet, das ich hier einfach mal so zitiere. Schließt sich weitestgehend an das „Wächter-auf-den-Zinnen-Posting“ an.

Sie rauchen nicht
     aber sie atmen auch nicht
     in tiefen Zügen die frische Luft ein,
sie trinken keinen Wein,
     aber sie finden auch keinen Geschmack
     an Limonade;
sie fluchen nicht,
     aber sie rühmen auch nicht in gewaltigen Worten,
     weder Gedicht noch Gebet;
sie treiben kein Glücksspiel,
     aber sie setzen auch nicht
     ihr ganzes Vermögen auf Gott.
Sie mustern Mädchen und Frauen nicht
mit lüsternen Augen,
     aber sie sind auch niemals außer Atem vor Liebe und Lachen,
     sie spielen niemals ausgelassen unter der Sonne des Hochsommers.
Es ist alles recht bleich und verwachsen;
der große Fürst liegt im Gefängnis.