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Kaffee – eine Frage …

Ich plane, mir demnächst eine neue Kaffeemaschine anzuschaffen. Der Kaffeekonsum insgesamt wird vermutlich sinken, da am neuen Wohnort ja tendenziell eher Tee getrunken wird. Die Kaffeemaschine ist dann eher was für “besondere Anlässe”.

Jetzt ist die Frage, die ich hin- und herwälze, folgende: Kaffee-Vollautomat (da steht die Jura Z9 in engerer Auswahl) oder Siebträgermaschine (da habe ich eine günstige in Aussicht, die sehr gut getestet wurde). Kann mir da mal jemand einen Tipp geben?

Und wenn Ihr von den besagten Geräten eines habt, dann welches? Und wie seid Ihr zufrieden?

Für die Siebträgermaschine spricht, dass man, was den Geschmack anbelangt, mehr Variationsmöglichkeiten hat. Und die Crema soll angeblich besser sein. Dazu ist sie wesentlich leichter sauber zu halten.

Für den Vollautomaten spricht – klar – die Bequemlichkeit und das Faktum, dass er im Fall einer Kaffeetafel mehr Cappuchini in kürzerer Zeit hinkriegt.

Hmmm …

Würde mich über eine Antwort freuen!


Pfoten weg!

Via himmelunderde:

Mein ehemaliger Landesvater Günther Oettinger – der Englisch-Experte – will meine Kaffemaschine unter die Lupe nehmen und mit Vorschriften belegen.

Moooment mal, liebe Freunde von der EU-Kommission. Ihr könnt meinetwegen den Krümmungsgrad von Bananen und den erlaubten Durchmesser von chinesischen Schlangengurken regeln. Ihr könnt den Gebrauch von Energiesparbirnen durchsetzen, obwohl die von der Ökobilanz wesentlich schädlicher sind als die normalen. Ihr könnt auch von mir aus den Landwirten vorschreiben, wie viel Kühe sie halten dürfen und wie viel Methan jede einzelne Kuh maximal beim Blähen von sich geben darf. Meine Fresse, von mir aus könnt ihr sogar den Rohmilchkäse verbieten, wenn’s euch so wichtig ist.

Aber damit eines klar ist: HÄNDE WEG VON MEINEM KAFFEE!!!


Diese Maschine …

… will ich auch haben. Aber ich fürchte, ich müsste dafür erst mal eine Bank überfallen …

Bei dem Video steigt einem glatt der Duft in die Nase:


tatsächlich geschafft!

Nachtrag zum letzten Post: Ich hab’s tatsächlich durchgehalten: Sieben Wochen ohne Kaffee – mit einigen bewussten Ausnahmen. Der Milchkaffee am Ostersonntag morgen schmeckte wunderbar, nur war er für meine Begriffe etwas zu stark (obwohl ich ihn sonst immer in der Stärke trinke). Da sieht man mal, was sieben Wochen Entzug bewirken. Und ich habe gelernt, Schwarz- und Roibostee zu schätzen…


Sieben Wochen ohne …

Wir befinden uns ja mitten in der Fastenzeit (naja, eher so gegen Ende). Für viel Christen eine Zeit, in der man bewusst auf etwas verzichtet, was sonst alltäglicher Begleiter ist. Dieses Mal mache ich auch mit – aus nicht wirklich geistlichen Gründen, um ehrlich zu sein, sondern allein nur, um zu sehen, ob ich das noch schaffe. Ich verzichte sieben Wochen auf KAFFEE!

Nicht als sklavisches Gesetz (habe 3 Mal eine Ausnahme gemacht, davon 2 mal aus Unbedachtheit bzw. Gewohnheit), sondern als bewußten Verzicht. Und – kaum zu glauben – außer den Ausnahmen habe ich es wirklich gut durchgehalten! Mein Substitut ist Rotbuschtee (bzw. Schwarztee am Morgen – ich weiß, der enthält koffeinähnliche Substanzen, aber bei weitem nicht in der Intensität, wenn ich richtig informiert bin…).

Die Folgen? Ich habe nachmittags nicht so oft einen “Leistungsdurchhänger”. Und ich kann eine frisch gebrühte Tasse Kaffe mittlerweile aus (gefühlten) mehreren hundert Metern Entfernung riechen. Und ich freue mich schon tierisch auf das Osterfrühstück, bei dem ich meinen Vollautomaten wieder anwerfen werde, um mir einen schönen großen Milchkaffee zuzubereiten *wasserimmundzusammenlauf*.

Bin echt stolz auf mich, dass ich als alter Kaffee-Junkie das gepackt habe.


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