Aus dem aktuellen Album “Joyland” von Andy McKee. Einfach nur genial. Zurücklehnen und genießen!
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Ein “Dankeschön” an DonRalfo
der die Leser seines Blogs im letzen Sommer auf einen Künstler mit dem Namen Andy McKee und dessen bekanntestes Stück “Drifting” aufmerksam gemacht hat. Ich habe fast alle Stücke von McKee mittlerweile rauf- und runtergehört und er ist regelmäßig Gast in meinem MP3-Player und im iPhone.
Letzten Sonntag abend haben meine Frau und ich ihn dann live erlebt, ein Konzert seiner “Joyland”-Tour (sein neuestes Album) in Darmstadt. Und ich kann nur sagen: Live ist er noch 10 mal besser. Und sehr symphatisch vom Auftreten her.
Hier mal eines seiner neueren Stücke: “Hunters Moon”
Einfach mal so …
weil ich den Künstler und das Lied gut finde, draußen die Sonne scheint und es mir gut geht:
Bach mal anders
Hier eine japanische Interpretation von “Jesu bleibet meine Freude”. Ist zwar Handy-Werbung, aber trotzdem cool gemacht:
Man könnte das auch mit weniger Aufwand spielen …
Schweigender Lobgesang
Das muss wohl schon die Runde durch einige katholische Blogs gemacht haben. In gute ökumenischer Eintracht habe ich mir erlaubt, es bei Credo ut intelligam zu klauen.
Was macht man, wenn man – gerade zu Weihnachten – auf das Halleluja aus Händels Messias steht und unter einem Schweigegelübde steht? Intelligente Lösung:
Handgemachte Musik
Auf Credo ut intelligam aufgegabelt: Musik für lange Autofahrten auf der Autobahn bei Sonnenschein (unter anderem). Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich weiß nicht mal, wer Seasick Steve überhaupt ist, aber da fährt selbst einem ausgeprägten Tanzmuffel wie mir das Zucken in die Beinmuskulatur…
Was für eine Alternative zur Mucke aus der Klonfabrik, die z.Zt. größtenteils im Radio rauf- und runterspielt…
Wer kennt den Arnulf?
Hat irgendwer schon mal den Namen Arnulf von Löwen gehört? Im 13. Jahrhundert war er Abt des Zisterzienserklosters im belgischen Villers-la-Ville. In seiner Zeit als Abt dieses Klosters verfasste Arnulf von Löwen einen Zyklus von sieben lateinischen Passionsgedichten unter dem Titel “Salve Mundi Salutare” (Gegrüßet seist du, Heil der Welt). Jedes dieser Gedichte wollte ein bestimmtes Körperglied des gekreuzigten Christus meditativ verehren: Füße, Knie, Hände, Seite, Brust, Herz und den Kopf. Dieser Zyklus war eines der wenigen Werke, die schon im 17. Jahrhundert bei Lutheranern und Katholiken sehr beliebt und in Gebrauch war.
Einer der Lutheraner, der von diesen Gedichten fasziniert war, war der lutherische Pfarrer Paul Gerhardt (1607-1676), einer der wohl fähigsten und tiefgründigsten Liedertexter, die die protestantischen Kirchen in Deutschland jemals hervorgebracht haben. Er ließ sich von dem letzten Gedicht, dass den geschändeten Kopf Christi betrachtet, dem “salve caput cruentatum”zu einem der (meiner Ansicht nach) bewegendsten Passionslieder inspirieren, die sich heute noch in (frei-) evangelischen Gesang- und Liederbüchern finden. Und am Freitag auch in der Beamer-Präsentation in unserer Gemeinde. Hier das Lied in Auszügen:
O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn,
o Haupt, zum Spott gebunden mit einer Dornenkron,
o Haupt, sonst schön gekrönet mit höchster Ehr und Zier,
jetzt aber frech verhöhnet: gegrüßet seist du mir.
Du edles Angesichte, vor dem sonst alle Welt
erzittert im Gerichte, wie bist du so entstellt.
Wie bist du so erbleichet, wer hat dein Augenlicht,
dem sonst ein Licht nicht gleichet, so schändlich zugericht!
Nun, was du, Herr, erduldet, ist alles meine Last;
ich, hab es selbst verschuldet, was du getragen hast.
Schau her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat;
gib mir, o mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad.
Erscheine mir zum Schilde, zum Trost in meinem Tod,
und laß mich sehn dein Bilde in deiner Kreuzesnot.
Da will ich nach dir blicken, da will ich glaubensvoll
dich fest an mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl.
Man mag argumentieren, dass das textlich nicht mehr in die geistliche Landschaft des 21. Jahrhunderts passt – man merkt, dass das Thema “Tod” im 17. Jahrhundert, zur Zeit des 30jährigen Krieges, noch wesentlich präsenter war. Trotzdem strahlt das Lied für mich eine Zuversicht, ein Gottvertrauen und einen Trost aus, der mich jedes Jahr immer wieder neu zutiefst berührt.
Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Jesaja 53,5
Der Herr ist mein Hirte…
Irgendwie sind die Tage z.Zt. etwas anstrengend. Hängt sicherlich mit vielem zusammen, mit dem Frühlingswetter (was ich ja an sich begrüße, was mich aber irgendwie immer erst mal körperlich k.o. macht), mit den Medikamenten, die ich nehmen muss (da sind z.B. Entwässerungstabletten dabei, wenn man nicht mindestens 3 Liter am Tag trinkt, hat man nachmittags assige Kopfschmerzen) und auch mit der Tatsache, dass beide Mädels gerade so eine “Bock- und Grenzen-Austest-Phase” haben. Gestern abend war ich deshalb nur noch fahrig und genervt und habe so einiges an Freundlichkeit gegenüber den Kids vermissen lassen (war, um ehrlich zu sein, froh, als sie im Bett waren – bin ich der einzige Papa, dem das so geht??? Habe schon ein schlechtes Gewissen…).
Abends zu Vorbereitung auf die Karfreitagsandacht noch ein bisschen im CD-Rack rumgekramt, im Bereich Klassik. Hat mich irgendwie dazu verleitet, auch aus anderen Musikgenres mal CDs zu hören, die ich schon lang nicht mehr gehört habe. Dabei fielen mir die Scheiben von Keith Green in die Hände. Der hat mich mein ganzes Christenleben lang begleitet und mit seinen Liedern immer wieder herausgefordert, aufgerichtet und ermutigt. Viele der Lieder sind sehr herausfordernd, zum Teil mit Texten, die wir beim ersten Mal hören als Zumutung empfinden. Aber es gibt ein Lied, (übrigens das erste, dass ich jemals von ihm gehört habe), das ich gestern abend wirklich brauchte, und das mich innerhalb von Minuten aus der Wüste meiner Gereiztheit wieder auf die grüne Wiese der Gelassenheit vor Gott brachte … The Lord is my Sheperd …
Musikalische Früherziehung auf dem Cajon
So, zwischen zwei Terminen melde ich mich mal wieder an der Stelle. Bin die Woche etwas mit diversen Dingen beschäftigt. Unter anderem mit der Internationalen Gebetswoche der Evangelischen Allianz. Die findet hier in Bad Vilbel hauptsächlich mit der FeG und der Landeskirchl. Gemeinschaft statt und endet hier schon morgen abend mit einer Gebetsnacht. Dieses Jahr spricht mich das Thema besonders an: “Durch den Glauben…” Da geht es um einige Texte, einige Glaubensbe
ispiele aus Hebräer 11 (krasses Kapitel…). Da schwebt ein Posting in der Luft … da ich das aber nicht eben so zwischen anderen Verpflichtungen zusammennageln will und mir noch ein paar Gedanken machen will, stelle ich einstweilen mein schönstes Weihnachtsgeschenk vor. Das ist ein “Cajon” (sprich: Kachon). Das macht ganz viele tolle Schlag-Klänge; jemand, der das wirklich drauf hat, kann schon fast ein Schlagzeug ersetzen (bis auf die Becken natürlich … den Sound kriegt man nicht aus einer Kiste). Habe schon am Heiligabend begeistert angefangen, zu üben. Am Freitag, während der Gebetsnacht, in der auch immer viel gesungen wird, wird das Ding zum ersten Mal zum Einsatz kommen.
Schon am Heiligabend meldete auch unsere Junia Interesse an. Immer, wenn ich übe, kommt sie gelaufen und haut auch ganz begeistert drauf. Wenn sie mal noch etwas gewachsen ist und ihre Arme länger sind, machen wir mal ernst … so lange ist sie noch auf der Warteliste fürs Musikteam der Gemeinde …
b.t.w.: Wer sich fragt, wo es dieses spezielle Cajon gibt, der wende sich an www.cajon-direkt.de. Die Inhaber der Firma sind, wenn ich mich recht entsinne, Christen, die extra für den EC-Jugendbund eine Serie guter Cajons zum günstigen Preis anbieten. Über den EC müssten die zu bekommen sein. (Den genauen Organisationsweg kennt meine Frau…). Also dann: Fröhliches Schlagen!