Schlagwort-Archive: Schwangerschaft

Hallo Welt!

Seit heute morgen um 04.43 ist unsere Familie zu fünft! Nachwuchs Nr. 3 hat uns eine schlaflose, anstrengende, spannende und glückliche Nacht beschert. Mutter und Kind sind wohlauf; ich begebe mich nach diesen Zeilen zu Bett, um ein bißchen Schlaf nachzuholen.

 

Bin aber ebenso glücklich über die gut verlaufene Geburt und gespannt, wie die beiden Mädels auf ihren Bruder reagieren werden… genau, es ist ein Junge!


Luft holen…

Long time, no post … Die letzten Tage war ich hier nicht präsent, weil es bei uns zuhause ziemlich turbulent zuging. Sabine liegt zur Zeit (innerhalb kurzer Frist schon zum zweiten Mal) bedingt durch ihre Schwangerschaft (z.Zt. 19. Woche) im Bürgerhospital in Frankfurt. Es wurde Abgang von Fruchtwasser festgestellt, irgendwo in der Fruchtblase muss ein Leck sein, allerings eher moderat, so, dass das Fruchtwasser tröpfchenweise abgeht. Sie muss strikt liegen und Ruhe halten. Weil das mit 2 kleinen Kindern und einem berufstätigen Mann nicht einfach ist, werden unsere beiden Kids für einige Zeit nach Zetel (zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven) nach Norddeutschland zu meinen Schwiegereltern in Ferien gehen. Natürlich bin ich froh, dass ich sie da in guten Händen weiß; sie haben dort ordentlich Platz zum Austoben (im Gegensatz zu unserer Wohnung…), Bezugspersonen aus der Familie, Cousine und Cousin im ähnlichen Alter und so weiter. Trotzdem fällt es mir schwer; ich werde vermutlich den Zeitpunkt verpassen, an dem unsere kleine Junia zum ersten Mal selbstständig laufen wird und auch Yasmin mit ihrer quirligen Art wird mir sehr fehlen.

Dem Kind im Mutterbauch geht es nach den letzten Ultraschall-Befunden gut; wir hoffen, dass es so bleibt. Ich selbst bin ab morgen wieder im Büro und werde dann wieder häufiger auch hier im Blog präsent sein. Auch Sabine wird ab morgen wieder zuhause sein und dort strikte Ruhe halten müssen.

Das wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich mich zum Thema “Schwangerschaft” gemeldet habe, ich hoffe, ich kann das in Zukunft mit ausschließlich positiven News machen.


Das Lob der tüchtigen Hausfrau …

Hört sich irgendwie antiquitiert an, oder? Viele Bekannte von mir zucken bei dem H-Wort schon zusammen, als hätte ich irgendeine Obszönität von mir gegeben.

Nun trifft es sich, dass meine Frau z.Zt. nicht – wie sagt man so schön – “sozialversicherungspflichtig erwerbstätig” ist. Wer meint, das würde bedeuten, dass sie nicht arbeiten würde, den lade ich gerne ein, mal für ein paar Tage den Haushalt mit verschiedenen Gastgeberpflichten und 2 kleinen Kindern zu schmeißen…

Im Augenblick ist meine Frau Sabine mit unserem 3. Kind im 5. Monat schwanger und liegt im Bürgerhospital in Frankfurt/Main, da in der Schwangerschaft – wie in denen zuvor auch – Komplikationen aufgetreten sind. Dieses Mal war’s ein Riss in der Fruchtblase, der sich allerdings, so wie die Dinge am heutigen Tag stehen, anscheinend von allein wieder geschlossen hat. Wie das weiter verläuft, bleibt abzuwarten.

Für mich heißt das: Neben meinen Dienstpflichten als Pastor noch einen Teil des Haushalts zu übernehmen (wir haben zum Glück eine Haushaltshilfe bewilligt bekommen, die zwei Mal in der Woche für je 3-4 Std. kommt) und unsere beiden Kids – zwei Mädels, dreieinhalb Jahre und ein Jahr alt - zu versorgen und zu beschäftigen. Da kommen mir dankenswerterweise auch natürlich einige liebe Menschen aus der Gemeinde zu Hilfe, bei denen die Kinder mal stunden- oder tageweise unterkommen können.

Trotzdem weiß ich an solchen Tagen zu schätzen, was meine Frau zuhause leistet, obwohl sie nicht in ihrem Beruf tätig ist. Wieviel Kraft, Kreativität in der Tagesgestaltung, Planung, Organisation, Emotionalität und Nerven sie in unser Zuhause und die Familie investiert. Und das ist nicht immer einfach – wenn ich z.B. von einem anstrengenden Tag komplett k.o. bin und eigentlich (an freien Abenden) nur noch Bock habe, vor der Glotze abzuhängen, oder wenn unsere Älteste (die, man muss es so sagen, charaktermäßig ziemlich Feuer unter’m Hintern hat) mal wieder die Grenzen der elterlichen Toleranz austestet. Ich weiß, dass man vermutlich auch mit seinen Aufgaben wächst, aber ich muß trotzdem meiner Frau (und allen anderen Frauen und/oder Männern, die vollzeitlich für die Kinder zuhause sind) größten Respekt für ihre Tätigkeit zollen. Möge Gott Euch dafür jeden Tag segnen und mit der nötigen Kraft ausstatten! Und das gilt erst recht für alle Alleinerziehenden, für die es noch um einiges herausfordernder sein dürfte.

Ich werde in der Woche also die beiden Kinder haben. Kleine Herausforderung in der Woche vor Ostern, damit’s nicht langweilig wird…


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